Sint-Jans-Molenbeek

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Molenbeek-Saint-Jean (frz.) oder Sint-Jans-Molenbeek (niederl.) hat 80.576 Einwohner (Stand 1. Juli 2006) auf 5,89 km² Fläche und ist eine der 19 Gemeinden der Hauptstadtregion Brüssel.

Sie liegt unmittelbar westlich der Brüsseler Altstadt (Porte de Flandre/Vlaamsepoort), von dieser durch den Charleroi-Kanal getrennt. Außer an Brüssel-Stadt grenzt die Gemeinde an Anderlecht, Berchem-Sainte-Agathe/Sint-Agatha-Berchem, Koekelberg und Jette, sowie, ganz im Westen, an die flämische Gemeinde Dilbeek.

Hauptstraße der Gemeinde ist die am Flämischen Tor (Porte de Flandre/Vlaamsepoort) beginnende Chaussée de Gand/Gentse Steenweg. Der Rathausplatz ist Fußgängerzone und Mittelpunkt der Gemeinde, die eher wie ein Innenstadtbezirk als wie eine selbständige Kommune wirkt.

Die nahegelegene Kirche St. Johannes gab dem Ostteil der Gemeinde den Namen, der Westteil heißt Molenbeek (Mühlbach) und ist etwas weniger dicht bebaut. Die Grenze verläuft etwa entlang der Eisenbahnstrecke und dem Bahnhof Beekkant.

Die Bevölkerung von Sint-Jans-Molenbeek hat einen hohen Anteil vor allem marokkanischer Einwanderer.

Durch die Gemeinde verläuft die U-Bahn-Linie 1A/1B mit den Bahnhöfen Graaf van Vlaanderen, Zwarte Vijvers, Ossegem, Belgica, Beekkant und Weststation (dem ehemaligen Brüsseler Westbahnhof), die Linie 2 (Ribaucourt) sowie die Straßenbahnlinien 82, 83 und 85.

Der Leopold-II.-Boulevard im Norden der Gemeinde ist Teil der monumentalen Ost-West-Achse, an deren Endpunkt die Nationalbasilika auf dem Koekelberg steht.

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