Italien
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| Italien | |
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ITALIEN ITALIEN ITALIEN ITALIEN ITALIEN
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| Landessprache | Italienisch (offiziell anerkannte Minderheitensprachen: friaulisch, ladinisch, deutsch, slowenisch, okzitanisch, französisch, frankoprovenzalisch, albanisch, griechisch, sardisch, katalanisch und kroatisch) |
| Einwohner | ca. 58,4 Mio. |
| Größe | 301.277 qkm |
| Hauptstadt | Rom (ca. 2,6 Mio. Einwohner) |
| Währung | Euro |
| Zeitzone | MEZ (UTC +1 |
| Internet-TLD | .it |
| Telefonvorwahl | +39 |
| Einreisebestimmungen | Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige |
Das schöne, das herrliche Italien: Bella Italia. So nennen Italiener stolz und selbstbewusst ihr eigenes Land und in der Tat, es gibt viel zu sehen und zu erleben: Von A wie Adria bis Z wie Zirkus Maximus.
Das italienische Festland ragt - in Form einer an einen Stiefel erinnernden Halbinsel - ins Mittelmeer. Das Meer und der nächste Strand sind in Italien nie weit entfernt, da fast alle 20 Regionen des Landes vom Mittelmeer umgeben sind. Im Westen grenzt Italien an die Adria, im Osten an die Riviera, im Süden an das Ionische Meer und im Südosten an das Tyrrhenische Meer. Die wichtigsten italienischen Ferieninseln sind Sizilien, Sardinien, Elba und Capri.
Früher mit dem Bus über die Alpen, heute mit dem Billigflieger: Gerade auch für den Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende sind Städtereisen in Italien ideal. Angeführt wird die Liste von zwei Städten: vom Herz Italiens, dem großen Rom, und von der romantischen Lagunenstadt Venedig. Gleich danach folgen die Mode- und Opernmetropole Mailand, das mediterrane Neapel in Sichtweite des Vesuvs, die Kunst- und Kulturstadt Florenz, das in der italienischen Geschichte einflussreiche Genua, das mondäne Turin und das beschauliche Pisa, bekannt für seinen schiefen Turm.
Die Geschichte Italiens hat die europäische Kultur tiefgreifend beeinflusst. In der Antike dehnte sich das Römische Reich über den gesamten Mittelmeerraum aus. Mit dem untergehenden Imperium verbreitete sich dann der christliche Glaube über große Teile Europas. Dies sicherte den italienischen Päpsten im Mittelalter Reichtum und politischen Einfluss bei Kaisern und Königen. Die römisch-katholische Kirche prägte über tausend Jahre das geistige Leben des Kontinents und verbreitete sich mit der Entdeckung Amerikas weiter in alle Welt. Aber Italien wurde auch der Ausgangspunkt neuer Impulse und kultureller Gegenbewegungen wie der Renaissance und dem Barock, was wiederum Einfluss auf die Architektur und Kunst im gesamten Abendland hatte. Überall in Italien spiegelt sich die lange Geschichte des Landes in seinen Monumenten, prunkvollen Kirchen und eindrucksvollen Palästen und Kunstsammlungen wider.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Die Regionen Italiens
Norditalien:
- Aostatal (ital. Val d'Aosta) ist eine französischsprachige Alpenregion im Dreiländereck von Italien, Frankreich und der Schweiz.
- Emilia-Romagna grenzt im Norden an den Po und im Osten an die Adria.
- Friaul-Julisch Venetien (ital. Friuli Venezia Giulia) mit den beliebten Badeorten Grado und Lignano Sabbiadore an der Adriaküste.
- Latium (ital. Lazio), Region in Mittelitalien, die sich rund um die Hauptstadt Rom erstreckt.
- Ligurien (ital. Liguria), besser bekannt für die italienische Reviera.
- Lombardei (ital. Lombardia) zentrale Alpenregion, zwischen Lago Maggiore, Po und Gardasee gelegen.
- Marken (ital. Marche), mittelitalienische Region zwischen der Adriaküste und Apennin.
- Piemont (ital. Piemonte), flächenmäßig die zweitgrößte Region, mit namhaften Skigebieten in den Alpen und Trüffelernte im Oktober.
- Toskana (ital. Toscana), wohl eine der schönsten Regionen Italiens und Heimat des Chianti-Weines.
- Trentino-Südtirol (ital. Trentino Alto Adige), nördlichste Region von Italien, die landschaftlich von den Bergzügen der Dolomiten geprägt wird.
- Umbrien (ital. Umbria), grüne und landschaftliche reizvolle Region in Mittelitalien. Einige der wenigen Regionen, die an keine Küste grenzt.
- Venetien (ital. Veneto), Region an der Adriaküste, zu der auch die beiden Städte Venedig und Verona gehören.
Süditalien:
- Apulien (ital. Puglia), Region, die den „Absatz“ des italienischen „Stiefels“ bildet.
- Abruzzen (ital. Abruzzo), eine der ursprünglichsten Regionen Italiens.
- Basilikata (ital. Basilicata), landschaftlich abwechslungsreiche Region im Süden, die genau zwischen „Stiefelspitze“ und „Absatz“ liegt.
- Kalabrien (ital. Calabria), südlichster Zipfel, der quasi die „Stiefelspitze“ des italienischen Festlandes bildet.
- Kampanien (ital. Campania), Region um den Großraum Neapel, zu der auch die vom Vesuv verschütteten römischen Städte Pompeji und Herculaneum gehören.
- Molise, kleine Region in Mittelitalien mit einigen schönen Landstrichen.
- Sardinien (ital. Sardegna), die Insel liegt westlich des italienischen Festlandes und südlich von Korsika.
- Sizilien (ital. Sicilia), die Insel ist zugleich die südlichste und die größte italienische Region.
[bearbeiten] Sehenswerte Städte
- Bari ist die Hauptstadt der Region Apulien und eine wichtige Hafenstadt an der Adria. Von Bari bestehen Fährverbindungen nach Dubrovnik, Korfu und Patras.
- Bologna ist die Hauptstadt der Region Emilia Romagna. Wahrzeichen der Stadt sind die beiden mittelalterlichen Türme „Torre Garisenda“ und „Torre degli Asinelli“. In Bologna wurde 1088 n. Chr. eine der ersten Universitäten Europas gegründet.
- Catania ist die zweitgrößte Stadt Siziliens. Sie liegt an der Ostküste, am Fuße einer der aktivsten Vulkane Europas: dem Ätna. Nachdem 1669 ein Ausbruch große Teile der Stadt zerstörte, wurde sie im Barockstil wieder errichtet.
- Florenz (ital. Firenze) ist die Hauptstadt der Toskana. Sie ist eine europäische Hochburg der Kunst, Zentrum und Ausgangspunkt der Renaissance. Bedeutende Künstler und Gelehrte wie Giotto, Donatello, Botticelli, Michelangelo, Machiavelli, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei lebten und arbeiteten hier. Die Uffizien sind eines der bekanntesten Museen weltweit.
- Genua (ital. Genova) ist eine Küstenstadt im Nordosten von Italien und einer der größten Mittelmeerhäfen. Genua gilt als Geburtsort von Christoph Kolumbus. In Genuas ausgedehnter Altstadt gibt u.a. es zahlreiche Palazzi im Renaissance- oder Barockstil zu besichtigen.
- Mailand (ital. Milano) ist die zweitgrößte Stadt Italiens. Sie gilt als kreatives Zentrum für Mode und Design, besitzt eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt, die Mailänder Scala, und gleich zwei der namhaftesten Fußballclubs Europas: AC Mailand und Inter Mailand.
- Neapel (ital. Napoli), befindet sich wenige Kilometer vom Vesuv und den beiden vom Vulkan zerstörten und wieder ausgegrabenen römischen Städten Pompeji und Herculaneum entfernt. Die historische Altstadt von Neapel ist ebenfalls sehr sehenswert.
- Palermo ist die Hauptstadt und das kulturelle Zentrum von Sizilien. Die Stadt liegt an einer Bucht im Norden der Insel. Normannisch-arabische Einflüsse spiegeln sich bis heute in ihrer Architektur wider, wie etwa in der Kathedrale von Palermo oder dem Normannenpalast.
- Pisa liegt in der westlichen Toskana, ca. 60 Kilometer westlich von Florenz. Weltbekannt ist das Städtchen wegen des Schiefen Turms von Pisa (ital. Torre pendente). Zugleich ist es auch der Geburtsort von Galileo Galilei.
- Rom (ital. Roma), die italienische Hauptstadt, Stadt der Mode und der antiken Sehenswürdigkeiten, von Romulus und Remus gegründet, aufgestiegen zum Zentrum des Römischen Reichs und heute der Sitz des Papstes im Vatikan. Es gibt so viel zu sehen, zu bewundern, zu entdecken, dass ein mehrwöchiger Urlaub kaum reichen würde: das Kolosseum, der Petersdom, das Forum Romanum, die Engelsburg, die Sixtinische Kapelle im Vatikan, der Zirkus Maximus, der Trevi-Brunnen und so vieles mehr.
- Rimini ist ein beliebter Ferienort an der italienischen Adriaküste.
- Turin (ital. Torino) ist die Hauptstadt der Region Piemont und die Heimat der Automarke Fiat (=Fabbrica Italiana di Automobiki Torino). Wahrzeichen der Stadt ist die Mole Antonelliana, ein beeindruckender Kuppelbau, der bei seiner Fertigstellung den Kölner Dom als höchstes Gebäude der Welt abgelöst hat.
- Venedig (ital. Venezia) ist die Hauptstadt der Region Venetien. Im Mittelalter eine der größten Handelsstädte Europas, ist die Stadt heute eines der beliebtesten Reiseziele des Kontinents. Die Stadt liegt inmitten einer Lagune und besteht aus 117 Inseln, die durch kleine Kanäle getrennt und durch ca. 400 Brücken miteinander verbunden sind. Durch die Stadt verläuft der 3 Kilometer lange, S-förmige Canale Grande. Es gibt in Venedig zahlreiche Plätze, Kirchen, Paläste, Museen und Hotels zu besichtigen.
- Verona, der Schauplatz von Shakespeares „Romeo und Julia“ und Freilichtbühne für die hier im Sommer stattfindenden Opernfestivals. In wenigen Kilometern Entfernung liegt der Gardasee.
| Andere sehenswerte Orte | Touristen- und Badeorte | ||
[bearbeiten] Italienische Inseln
- Capri ist eine Felsinsel im Golf von Neapel. Sie war - vor allem im 19. Jahrhundert - ein beliebtes Feriendomizil von Schriftstellern und Künstlern, darunter Rainer Maria Rilke und Maxim Gorki. Die beiden wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel sind die Villa Jovis, von Kaiser Tiberius bewohnt und zehn Jahre der Regierungssitz des Römischen Reichs, sowie die Blaue Grotte (ital. Grotta Azzurra), eine in eigenartigem Blau erscheinende Meereshöhle, die mit Ausflugsbooten besichtigt werden kann.
- Elba ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte italienische Insel und gehört zum Toskanischen Archipel. Sie liegt im Tyrrhenischen Meer, zwischen dem italienischen Festland und der Insel Korsika. Die Insel verfügt aber zahlreiche Strände, gute Bedingungen für Wanderungen, Trekking und Mountainbiking. Sie war für die Wintermonate 1814/1815 das Exil und der Verbannungsort von Napoleon Bonaparte. In der Inselhauptstadt Portoferraio kann seine Residenz besichtigt werden.
- Ischia ist die größte Insel am Golf von Neapel. Durch ihre Mineral- und Thermalquellen wurde sie bereits früh von Touristen entdeckt und verfügt heute über verschiedene Heilbäder. Besonders sehenswert ist das Castello Aragonese, eine Festungsanlage aus dem Spätmittelalter.
- Pantelleria liegt auf halber Strecke zwischen Sizilien und Tunesien im Mittelmeer. Sie wurde in der Antike von Phöniziern, Griechen und Römern besiedelt und unter arabischer Herrschaft bekam sie den Namen „Bent el-ariah“ (dt. Tochter der Winde). Sehenswert sind der Vulkansee „Specchio di Venere“ (dt. Spiegel der Venus) und die Meeresgrotten „Grotta della Storto“.
- Sardinien (ital. Sardegna, sardisch Sardigna bzw. Sardinna) ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeers. Sie kommt mit kleinen Nachbarinseln auf über 1.800 Kilometern Küste. Die beiden bekanntesten Strandabschnitte sind die Costa Smeralda und die Costa Rei. Daneben verfügt die Insel über zahlreiche Sehenswürdigkeiten - angefangen bei Siedlungen aus der Steinzeit bis zu punischen und römischen Bauten und Artefakten. Inselhauptstadt ist Cagliari.
- Sizilien (ital. Sicilia) ist die größte Insel im Mittelmeer. Sie wird von Hügeln und Bergen geprägt, wobei der 3345 Meter hohe Ätna, der größte Vulkan Europas und Wahrzeichen Siziliens, besonders hervorsticht. Die vier wichtigsten Städte auf Sizilien sind Palermo, Catania, Messina und Syrakus.
[bearbeiten] Gebirge und Vulkane
Gebirge:
- Die italienischen Alpen (ital. Alpi)
- Der Apennin (ital. gli Appennini), 1.500 Kilometer langer Gebirgszug, der sich von Nordwesten nach Südosten über die gesamte italienische Halbinsel erstreckt, die daher auch als Apenninhalbinsel bezeichnet wird.
- Die Dolomiten, Gebirgskette in den Südalpen.
Vulkane:
- Der Ätna (ital. Etna oder Mongibello), liegt im Osten von Sizilien
- Der Vesuv (ital. Vesuvio), am Golf von Neapel
- Der Stromboli, Vulkaninsel nordöstlich vor Sizilien
[bearbeiten] Italienische Skigebiete
In den italienischen Alpen, besonders in Südtirol und den Dolomiten gibt es eine ganze Reihe von leichten bis anspruchsvollen Skigebieten und Abfahrten. Dolomiti Superski, Sellaronda und Via Lattea sind sicher die drei namhaftesten Skigebiete.
Hauptartikel: Skigebiete in Italien
[bearbeiten] Flüsse
Die drei wichtigsten Flüsse Italiens sind der Po, der Tiber und der Etsch.
Der Po ist mit 652 Kilometern der längste Fluss Italiens. Er entspringt an der italienisch-französischen Grenze, durchquert in östlicher Richtung den gesamten Norden Italiens, bevor er in einem Delta zwischen Venedig und Ravenna in die Adria mündet. Die Poebene ist Italiens reichste und wirtschaftsstärkste Region.
Der Etsch entspringt in Südtirol, durchquert Oberitalien und mündet ein paar Kilometer südlich von Venedig ebenfalls in die Adria.
Die Quelle des Tiber liegt im Apennin, er durchquert Mittelitalien in südlicher Richtung und mündet 20 Kilometer südwestlich von Rom ins Mittelmeer.
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[bearbeiten] Seen
Norditalien:
- Gardasee (ital. Lago di Garda oder Benaco)
- Lago Maggiore (dt. Langensee)
- Comer See (ital. Lago di Como oder Lario)
- Ortasee (ital. Lago d’Orta oder Cusio)
- Iseosee (ital. Lago d’Iseo oder Sebino)
- Idrosee (ital. Lago d’Idro oder Erídio)
- Lago di Ledro
- Lago di Molveno
Mittelitalien:
- Trasimenischer See (ital. Lago Trasimeno)
- Bolsenasee (ital. Lago di Bolsena)
- Braccianosee (ital. Lago di Bracciano)
- Lago di Chiusi
- Lago di Campotosto
- Lago di Vico (ital. auch: Cimino)
- Albaner See (ital. Lago Albano)
Süditalien:
- Varano See (Lago di Varano)
- Lago di Fogliano
- Lago di Fondi
- Lago di Pergusa
- Lago Pozzillo
[bearbeiten] Nationalparks
Italien ist für sein kulturelles Erbe bekannt. Weniger bekannt, aber gleichermaßen eindrucksvoll, sind seine Naturschutzgebiete und landschaftlichen Besonderheiten. 25 Nationalparks gibt es in Italien. Sie nehmen eine Fläche von anderhalb Millionen Hektar ein, was in etwa fünf Prozent der italienischen Landesfläche ausmacht.
- Nationalpark Abruzzen (ital. Parco nazionale d'Abruzzo)
- Nationalpark Alta Murgia (ital. Parco nazionale dell'Alta Murgia)
- Nationalpark Asinara (ital. Parco nazionale dell'Asinara)
- Nationalpark Aspromonte (ital. Parco nazionale dell'Aspromonte)
- Nationalpark Casentino (ital. Parco nazionale delle Foreste Casentinesi)
- Nationalpark Cilento (ital. Parco nazionale del Cilento)
- Nationalpark Cinque Terre (ital. Parco nazionale delle Cinque Terre)
- Nationalpark Circeo (ital. Parco nazionale del Circeo)
- Nationalpark Dolomiti Bellunesi (ital. Parco nazionale delle Dolomiti Bellunesi)
- Nationalpark Gargano (ital. Parco nazionale del Gargano)
- Nationalpark Gennargentu und Golf von Orosei (ital. Parco nazionale del Golfo di Orosei e del Gennargentu)
- Nationalpark Gran Paradiso (ital. Parco nazionale del Gran Paradiso)
- Nationalpark Gran Sasso (ital. Parco nazionale del Gran Sasso)
- Nationalpark La Maddalena (ital. Parco nazionale Arcipelago di La Maddalena)
- Nationalpark Majella (ital. Parco nazionale della Majella)
- Nationalpark Pollino (ital. Parco nazionale del Pollino)
- Nationalpark Sila (ital. Parco nazionale della Sila)
- Nationalpark Stilfser Joch (ital. Parco nazionale dello Stelvio)
- Nationalpark Sybillinische Berge (ital. Parco nazionale dei Monti Sibillini)
- Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Appenin (ital. Parco nazionale dell'Appennino Tosco-Emiliano)
- Nationalpark Toskanischer Achipel (ital. Parco nazionale Arcipelago Toscano)
- Nationalpark Val d'Agri (ital. Parco nazionale della Val d'Agri)
- Nationalpark Val Grande (ital. Parco nazionale della Val Grande)
- Nationalpark Vesuv (ital. Parco nazionale del Vesuvio)
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Alberobello ist ein kleines Städtchen in der Region Apulien, da für seine zahlreichen Kegelbauten (ital. Trulli) berühmt ist.
- Agrigent (ital. Agrigento) liegt an der Südküste Siziliens. Griechische Seefahrer gründeten hier 582 v. Chr. die Stadt Akragas. Das „Tal der Tempel“ (ital. Valle die Templi) gilt als ein herausragend archäologischer Fundort, da die antike Stadt und die dorischen Tempel außergewöhnlich gut erhalten sind.
- Assisi in der Region Umbrien mit der Basilika San Francesco und der Basilika Santa Chiara, die dem Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara geweiht und deren letzte Ruhestätte sind. Die Kirche San Francesco beherbergt wertvolle Freskenmalereien von Giotto und Cimabue. Beide Kirchen sind bedeutsame Pilgerorte der katholischen Kirche.
- Botanischer Garten von Padua (ital. Orto Botanico di Padova) ist der älteste Botanische Garten der Welt und wurde 1997 in das Welterbe der UNESCO aufgenommen.
- Castel del Monte ist eine mittelalterliche Pfalz mit einem strengen achteckigen Grundriss und acht Türmen, die ebenfalls den Grundriss eines Oktagons haben. Das Achteck symbolisiert die Kaiserkrone. Die Festung gilt als architektonische Besonderheit ihrer Zeit und wurde unter der Herrschaft von Kaiser Friedrich II. errichtet. Sie befindet sich in der Region Apulien, wenige Kilometer von Andria entfernt.
- Etruskische Gräber und Nekropolen in Cerveteri und Tarquinia. Sie umfassen filigran gestaltete Sarkophage, Plastiken aus Terrakotta, Keramiken und 2.500 Jahre alten Fresken- und Wandmalereien.
- Forum Romanum (ital. Foro Romano) war der zentrale Platz im antiken Rom und zugleich das politische und kulturelle Zentrum des gesamten Römischen Reiches. Um das Forum Romanum gruppierten sich die bedeutsamsten Tempel Roms, wie der Saturn-Tempel, der zu Ehren des Kriegsgottes erbaut wurde, der Concordia-Tempel, wo die Göttin der Eintracht geopfert wurde, oder der Dioskuren-Tempel, der dem göttlichen Brüderpaar Castor und Pollux gewidmet war, die als Beschützer von Rom verehrt wurden. Daneben befinden sich Monumente und Heiligtümer zu Ehren der römischen Kaiser und Herrscher, die gottgleich verehrt wurden. Dazu gehört der Tempel des Iulius Divus, der von Augustus zu Ehren von Gaius Iulius Caesar erbaut wurde, der gut erhaltenen Tempel des Antonius und der Faustina sowie der Triumphbogen des Septimius Severus. Die römischen Senatoren versammelten sich u.a. in der Curia Julia. Als Versammlungsorte des Volkes und Tagungsort der Gerichte dienten z.B. die Basilica Julia und die Basilica Aemilia.
- Hadriansvilla (ital. Villa Adriana) war die Sommerresidenz und der Alterssitz des römischen Kaisers Hadrian. Sie wurde zwischen 118 und 134 n. Chr. aufwendig und prunkvoll ausgebaut. Hadrian ließ auf dem Gelände Miaturausgaben von Gebäuden und Landschaften anlegen, die er auf Reisen in Ägypten und Griechenland gesehen hatte.
- Herculaneum (ital. Ercolano) war eine antike Stadt am Golf von Neapel, die ebenso wie Pompeji durch den Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr. zerstört und verschüttet wurde. Die Gründung der Stadt geht einem Mythos zufolge auf den Zeussohn Herkales zurück.
- Königspalast von Caserta (ital. Reggia di Caserta oder Palazzo Reale) war die Residenz der Bourbonen, die das Königreich Neapel und Sizilien beherrschten. Es ist eines der größten Schlösser Europas und besitzt einen ausgedehnten Schlosspark mit Kaskaden und aufwendig gestalteten Brunnen.
- Kolosseum (ital. Colosseo, lat. Amphitheatrum Novum) war das größte im antiken Rom erbaute Amphitheater und der Austragunsort von blutigen Gladiatorenkämpfen, Tierhetzen und Hinrichtungen von Verurteilten. Es wurde zwischen 72 und 80 n. Chr. im Auftrag des römischen Kaisers Vespasian errichtet und zum Teil aus dem geplünderten Goldschatz des Tempels in Jerusalem finanziert.
- Mailänder Dom (ital. Doumo Santa Maria Nascente) zählt zu den größten Kirchen der Welt. Die Kirche wurde im gotischen Baustil errichtet und stellt damit in Italien eine Ausnahme dar.
- Paestum wurde unter dem Namen „Poseidonia“ von griechischen Siedlern um 600 v. Chr. gegründet. Es können unter anderem drei dorische Tempel besichtigt werden: der Poseidon-Tempel, der Athene-Tempel und die archaische Basilika.
- Petersdom (ital. San Pietro in Vaticano) ist die größte Kirche von Rom und fasst bis zu 60.000 Menschen. Sie wurde über dem mutmaßlichen Grab des Apostels Simon Petrus erbaut, an gleicher Stelle, wo erstmals 324 n.Chr. Kaiser Konstantin die erste Basilika St. Peter errichten ließ. Unterhalb der Kuppel befindet sich der Bronze-Baldachin von Bernini und darunter die Confessio, das Grab des Heiligen Petrus. Zu den Kunstschätzen des Petersdoms gehört u.a. die „Pietà“ von Michelangelo.
- Pompeji (ital. Pompeï) war eine antike Stadt am Golf von Neapel, die beim Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr. unter einer 25 Meter hohen Decke aus Asche und Bimsstein begraben und damit für Jahrhunderte konserviert wurde.
- Sacri Monti (dt. Heilige Berge) sind insgesamt neun Kapellen und Pilgerstätten in der Region Piemont und in der Lombardei. Jede ist einem anderen Aspekt des christlichen Glaubens geweiht.
- San Gimignano ist eine Kleinstadt in der Toskana. Sehr sehenswert ist die mittealterliche Altstadt mit den besonders gut erhaltenen Geschlechtertürmen.
- Santa Maria delle Grazie ist eine Dominikanerkirche im Zentrum von Mailand, die insbesondere für das Gemälde „Das Abendmahl“ (ital. Il Cenacolo) von Leonardo da Vinci berühmt ist.
- Sassi di Matera ist eine außergewöhnliche Höhlensiedlung, die bereits während der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Sie liegt in Süditalien, in der Region Basilikata.
- Schiefer Turm von Pisa (ital. Torre pendente di Pisa) war als freistehender Glockenturm (ital. Campanile) für den Dom von Pisa geplant. Bereits kurz nach Baubeginn im Jahre 1173 begann sich das Bauwerk zu neigen und der Bau musste bis zu seiner Fertigstellung 1372 mehrfach unterbrochen werden. Der Turm war aufgrund seiner Schieflage lange einsturzgefährdet und wurde durch Gegengewichte aus Blei und Bohrungen im Boden gesichert.
- Segesta ist eine antike Stadt im Nordwesten von Sizilien, die von Elymern gegründet und von ionischen Griechen besiedelt wurde. Sehenswert ist der dorische Tempel von Segesta, der unvollendet geblieben, aber besonders gut erhalten ist. Des weiteren gibt es ein antikes Theater zu besichtigen.
- Sixitinische Kapelle (ital. La cappella sistina) ist Teil des Vatikans und der Vatikanischen Museen. Sie ist auch der Ort, an dem die Papstwahl (Konklave) abgehalten wird. Die Deckenmalereien stammen von Michelangelo und wurden zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst Julius II. angefertigt.
- Spanische Treppe (ital. Scalinata di Trinità dei Monti) ist eine Freitreppe in Rom, die von der Kirche Santa Trinità dei Monti hinab zum Piazza di Spagna führt. Sie ist ein beliebter Treffpunkt in Rom.
- Su Naraxi (dt. Nuraghe) ist ein gut erhaltener Turmbau inklusive einer Siedlung aus der Bronzezeit, der sich auf Sardinnien befindet. Der zentrale Turmbau ist ca. 3.500 Jahre alt und diente wahrscheinlich eher kultischen als militärischen Zwecken.
- Trabocchi (auch Trabocco) sind Pfahlbauten an der Adriaküste der Abruzzen, die zum Fischfang errichtet wurden. Heute wurden einige dieser traditionellen Fangstationen zu Wochenendhäusern oder Restaurants umfunktioniert.
- Turiner Grabtuch (ital. Sindone di Torino) in der Kathedrale Duomo di San Giovanni in Turin. Das Grabtuch zeigt das Negativbild und zwar Vorder- und Rückseite eines gekreuzigten Mannes. Es wird von Pilgern als das Tuch veehrt, in das Jesus im Grab gewickelt war.
- Uffizien (ital. Galleria degli Uffizi) ist ein Gebäudekomplex in Florenz, der Ende des 16. Jahrhunderts errichtet, dazu bestimmt war, Ministerien und Verwaltung unterzubringen. Daher auch der Name (ital. „uffici“ = dt. „Büros“). Die dritte Etage des Gebäudes beherbergt heute eine Gemäldesammlung mit Schwerpunkt auf der italienischen Renaissance.
- Vatikanische Museen (ital. Musei Vaticani) gehören zum Vatikanstaat und beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen, die eine der wichtigsten und umfangreichsten der Welt ist. Die Vatikanischen Museen umfassen Sammlungen aus dem orientalischen Altertum, der etruskisch-vorrömischen Epoche, der klassischen Antike, der frühchristlichen Kunst, dem Mittelalter, der Renaissance und reichen bis zur zeitgenössischen Kunst.
- Villa Romana del Casale ist eine spätrömische Villa auf der Insel Sizilien, in der Nähe der Stadt Piazza Armerina. Sie ist berühmt für die außergewöhnliche Anzahl und die künstlerische Qualität ihrer Bodenmosaiken. Von der Luxusvilla sind 45 Räume erhalten, darunter das herrschaftliche Vestibül, der mit Säulen umstandene Innenhof, die Basilika sowie die Thermen.
[bearbeiten] Freizeitparks
- Gardaland, ist der größte Vergnügungspark in Italien. Zum Angebot gehören verschiedene Themenwelten wie Robots of Mars, Fantasy Kingdom usw.
- Mirabilandia, zweitgrößter Freizeitpark von Italien, ca. 10 km von Ravenna entfernt.
- Aqualandia, Wasser- und Themenpark am Golf von Venedig.
[bearbeiten] Das Klima in Italien
In Italien herrscht ein warmgemäßigtes Klima mit milden Wintern und im Norden feuchten und warmen, im Süden trockenen und heißen Sommern.
| JAN | FEB | MAR | APR | MAI | JUN | JUL | AUG | SEP | OKT | NOV | DEZ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchsttemperatur (mittags) in °C | 12 | 14 | 16 | 19 | 23 | 27 | 30 | 30 | 27 | 22 | 17 | 13 |
| Tiefsttemperatur (nachts) in °C | 3 | 4 | 5 | 7 | 11 | 14 | 16 | 17 | 14 | 10 | 7 | 3 |
| Niederschlag in mm | 80 | 69 | 73 | 63 | 45 | 38 | 19 | 33 | 74 | 99 | 117 | 95 |
| Klimatabelle Rom - alle Daten sind Durchschnittswerte der folgenden Messzeiträume: 1952-1980 (Lufttemperatur), 1952-1980 (Niederschlag) | ||||||||||||
| JAN | FEB | MAR | APR | MAI | JUN | JUL | AUG | SEP | OKT | NOV | DEZ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchsttemperatur (mittags) in °C | 5 | 8 | 13 | 18 | 22 | 26 | 29 | 28 | 24 | 18 | 10 | 5 |
| Tiefsttemperatur (nachts) in °C | -2 | 0 | 3 | 7 | 11 | 15 | 17 | 17 | 13 | 8 | 4 | 0 |
| Niederschlag in mm | 63 | 59 | 72 | 84 | 98 | 81 | 68 | 79 | 83 | 115 | 105 | 75 |
| Klimatabelle Mailand - alle Daten sind Durchschnittswerte der folgenden Messzeiträume: 1951-1980 (Lufttemperatur), 1764-2000 (Niederschlag) | ||||||||||||
[bearbeiten] Quellen
Allgemeine Informationen: Auswärtiges Amt
Lufttemperatur- und Niederschlagsdaten: Global Historical Climate Network (GHCN) Version 2, National Climatic Data Center (NCDC)
Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger


